In der Nacht von Samstag auf Sonntag (20. März 2022) kam es zu einem Unfall im Stadtteil Gustavsburg. Dabei fuhr ein Autofahrer durch die Baustellenabsperrung an der Bahnunterführung und flüchtete zunächst von der Unfallstelle.


Schneise der Verwüstung hinterlassen

Wie die Polizei gegenüber BYC-News mitteilte, meldete ein Zeuge den Vorfall um 00:21 Uhr. Der Autofahrer war zuvor die Pfarrer-Haus-Straße entlang gefahren und dort durch die Baustellenabsperrung in die Hermann-Löns-Allee gerast. Dabei hatte er eine Schneise der Verwüstung hinterlassen und sein Kennzeichen verloren.

Der Mann fuhr noch einige Meter weiter und stellte sein Fahrzeug in der Pestalozzistraße ab. Von dort aus flüchtete er zu Fuß, gemeinsam mit seinen zwei Kindern, die sich zu dem Zeitpunkt ebenfalls im Auto befanden. Glücklicherweise hatte ein aufmerksamer Zeuge den Vorfall beobachtet und war dem Flüchtigen gefolgt.

Die Polizei konnte den Mann antreffen

Als die Polizei vor Ort eintraf, konnten sie den 39 Jahre alten Mann und seine beiden Kinder im Nahbereich antreffen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab, dass der Fahrer zu diesem Zeitpunkt betrunken war. Er wurde im Anschluss den weiteren polizeilichen Maßnahmen zugeführt. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Es entstand allerdings ein Sachschaden von rund 2.500 Euro an den Baustellenelementen und etwa 7.000 Euro Schaden am Fahrzeug des Mannes. Die Trümmerteile wurden von der Fahrbahn auf eine Rasenfläche geräumt und die Baustellenabsperrung erneuert. Während der Maßnahmen musste die Unterführung für den Verkehr gesperrt werden.

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