Kryptowährungen haben in den letzten Jahren immer wieder für Aufsehen sorgen können. Durch deren Volatilität sowie den neuen Höchststand, der letztes Jahr im November verzeichnet werden konnte, galten sie als die Zukunft.

Doch der Abstieg kam genauso schnell wie der Aufstieg. Bereits im März waren Bitcoin und Co. stark gesunken, sodass von den ursprünglichen Höchstwerten nicht mehr viel übrig war. Aktuell ist die Rede von einem Kryptowinter, allerdings gibt es genügend Finanzexperten, für die der aktuelle Wert der Kryptowährungen lediglich eine Korrektur ist.

In der langen Frist sieht die Krypto Prognose, wie sie bei Brokerdeal abzurufen ist und wo man noch deutlich mehr über Kryptowährungen erfahren kann, vor, dass Kryptowährungen wieder stark an Wert gewinnen werden. Ein Grund hierfür ist laut vielen Experten auch, dass Deutschland immer mehr zum Kryptohub wird.

Im Rahmen dieses Artikels möchten wir uns näher mit dieser Thematik auseinandersetzen und erklären, inwiefern das der Fall ist und was das für Investoren zu bedeuten hat.

Keine Steuern auf langfristige Kryptogewinne

Das vermutlich größte Argument dafür, dass Deutschland, wo aktuell ein akuter Fachkräftemangel herrscht, in Hinblick auf Kryptowährungen eine immer größer werdende Rolle spielt, ist, dass auf langfristige Gewinne, die mit Kryptowährungen erzielt wurden, keine Steuern fällig werden.

Das bedeutet, dass, wenn mit einer Kryptowährung, die für länger als ein Jahr gehalten wurde, Gewinne erzielt werden, diese nicht versteuert werden müssen. Diese Gesetzeslage schafft selbstverständlich den Anreiz das eigene Geld in Kryptowährungen zu investieren und abzuwarten, um seine Gewinne anschließend nicht versteuern zu müssen.

Banken sind im Krypto-Handel aktiv

Wie dieses Jahr bekannt wurde, sind mittlerweile auch deutsche Großbanken im Krypto-Handel aktiv. Wie die Bafin feststellte und veröffentlichte, wurde durch die Prüfung der Geschäftsbücher der einzelnen Banken bekannt, dass mindestens sechs deutsche Banken in Kryptowährungen investieren und auch mit diesen handeln.

Letztlich bedeutet dies, dass Kryptowährungen auch bei Großinvestoren, die Banken nun einmal sind, angekommen sind und dementsprechend immer mehr namhafte Investoren vorhanden sind. Darüber hinaus zeigt das auch, dass deutsche Banken eine Zukunft in Kryptowährungen sehen und sich dementsprechend positionieren wollen, was auch bedeutet, dass früher oder später deren Kunden davon profitieren können.

Rentenmodelle werden vermutlich auf Kryptowährungen setzen

Fidelity hat es in den USA vorgemacht und bietet seit nicht allzu langer Zeit die Möglichkeit,  für den eigenen Ruhestand indirekt durch die Investition in Kryptowährungen vorzusorgen.

Damit ist man trotz aller Kritik der erste Anbieter, der ein solches Angebot auf den Markt gebracht hat. In diesem Zusammenhang ist allerdings abzusehen, dass Fidelity nicht der einzige Anbieter bleiben wird, der so etwas anbietet.

Vielmehr ist zu erwarten, dass auch deutsche Anbieter im Angesicht des demografischen Wandels zu solchen Maßnahmen greifen und diese Angebote auf eine steigende Nachfrage treffen werden, was Kryptowährungen noch weiter mit der deutschen Wirtschaft verflechten wird.

Und wie bereits zu erkennen war, gibt es einige Parameter, die stark darauf hindeuten, dass Kryptowährungen in Deutschland bereits eine große Rolle spielen, diese aber in der nahen und fernen Zukunft jedoch noch wachsen wird. Dementsprechend wird es mit Spannung zu verfolgen sein, wie sich Deutschland im Vergleich zu anderen Anbieter platzieren wird, um möglicherweise eine ansprechende Ausgangslage für den Kryptomarkt bieten zu können.