Das Niederwalddenkmal ist neben der Drosselgasse sicher die Hauptattraktion in Rüdesheim am Rhein. Für gemeinsame Ausflüge mit der Familie oder Freunden eignet sich das Niederwalddenkmal besonders gut. Das faszinierende Denkmal sowie der tolle Ausblick über das Mittelrheintal sind einmalig und schon mal zwei gute Gründe für einen Besuch.


Ein toller Ausblick über das Mittelrheintal

Man kann das an die Einigung Deutschlands nach dem deutsch-französischen Krieg 1871 erinnernde Denkmal zu Fuß oder mit der beliebten Kabinenseilbahn erreichen. Die Talstation der Bahn befindet sich in der Rüdesheimer Fußgängerzone. Natürlich ist auch der Weg zu Fuß, mit dem Rad oder Auto möglich.

Oben angekommen, kann man zunächst vom Niederwaldtempel aus einen tollen Ausblick über das Mittelrheintal genießen. Wer ein Picknick plant hat dazu auf der großen Wiesenfläche vor dem Tempel die optimale Gelegenheit.

Nur wenige Meter weiter in südwestlicher Richtung findet man auch schon das Niederwalddenkmal. Rund herum gibt es zahlreiche Sitzmöglichkeiten, die zum Verweilen und Durchatmen einladen. Wer während des Ausflugs Hunger bekommt, wird ebenfalls nicht enttäuscht. Das Restaurant „Am Niederwald“ bietet eine breite Auswahl an Speisen, die bei schönem Wetter auch auf der Panorama-Terrasse verzehrt werden können.

Der Ausblick vom Niederwalddenkmal in Rüdesheim nach Bingen und Ingelheim | Foto: BYC-News

Mit der Seilbahn zum Niederwalddenkmal

Auch die Fahrt mit der Niederwaldbahn ist ein lohnenswertes Erlebnis. In Gondeln können sich Besucher hier den Weg zwischen dem Denkmal und der rund zwei Kilometer entfernten Talstation in Rüdesheim durch die Luft tragen lassen. Dabei kann ein besonderer Ausblick auf das darunterliegende Rheintal und die Weinberge an dessen Hängen genossen werden.

Schon kurz nach der Erbauung des Niederwalddenkmals, wurde es vor allem für Touristen interessant. Um dem Strom an Menschen Rechnung zu tragen, nahm man schon im Jahr nach der Enthüllung des Denkmals die Niederwaldbahn in Betrieb. Diese beförderte ab der Sommersaison 1884 Besucher von der Talstation Rüdesheim zum Niederwalddenkmal.

Mit der Seilbahn zum Niederwalddenkmal in Rüdesheim | Foto: BYC-News

Weitere Sehenswürdigkeiten

Die Stadt und ihre Umgebung hat jedoch noch einiges mehr zu bieten. In direkter Umgebung des Niederwalddenkmals befinden sich mit der Adlerwarte und dem Landschaftspark Niederwald gleich zwei weitere Sehenswürdigkeiten, die in jedem Fall einen Besuch wert sind. Dieser lässt sich problemlos mit der Denkmalsbesichtigung verbinden.

Wanderungen und Naturpanoramen

Besucher des Niederwalddenkmals, die auch für Wanderungen und Naturpanoramen zu haben sind, können dem Besuch am Denkmal eine Erkundungstour durch den Landschaftspark Niederwald anschließen. Der Park ist Teil der zum Welterbe erklärten Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal und wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erschlossen. Mit seinen künstlichen Ruinen und Aussichtspunkten konnte er selbst kulturelle Größen wie Goethe, Beethoven und Brentano begeistern.

Die Rüdesheimer Adlerwarte

In unmittelbarer Nähe des Niederwalddenkmals befindet sich auch die Rüdesheimer Adlerwarte, die Besuchern die Chance eröffnet, Greifvögeln ungewohnt nahezukommen. Auch beim Jagdtraining können die faszinierenden Tiere beobachtet werden. Es handelt sich bei der Adlerwarte um eine Aufzuchtstation für Raubvögel, die 1968 gegründet wurde und heute etwa 40 Tieren Schutz gewährt. Vertreten sind neben den Königen der Lüfte, den Adlern, auch Geier, Bussarde, Milane und Falken. Insgesamt 16 Arten sind hier anzutreffen. Die meisten Tiere leben in Volieren und können so auch aus der Nähe angeschaut werden.