Vor der Anschlussstelle Kaiserslautern-West (Autobahn A6) bildete sich am Diensttagmorgen (5. Juli 2022) wegen einer Baustelle ein Rückstau. Der 50-jährige Fahrer eines Sattelzuges erkannte die Situation wohl zu spät und krachte ungebremst in das Stauende.


Fahrer nur leichtverletzt

Durch den massiven Aufprall schob er einen weiteren Sattelzug und eine Sattelzugmaschine nach vorne. Der 50-jährige Fahrer wurde glücklicherweise nur leichtverletzt. Die beiden anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Der Gesamtschaden dürfte bei 200.000 Euro liegen. Die Autobahn war während der Unfallaufnahme zunächst für eine Stunde voll gesperrt. Bis zur Beendigung der Aufräum- und Bergungsarbeiten, stand bis 17.00 Uhr nur ein Fahrstreifen für den Verkehr in Richtung Mannheim zur Verfügung. Aufgrund dessen kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Bußgelder gegen Autofahrer

Rettungsgasse (Luftbild)

Auf der Anfahrt zum schweren Verkehrsunfall, musste die Streife der Autobahnpolizei leider feststellen, dass sich einige unvernünftige Verkehrsteilnehmer nicht an die vorschriftsmäßige Bildung einer Rettungsgasse hielten. Gegen die verantwortlichen Fahrer werden daher Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Autobahnpolizei bittet daher eindringlich, sich an die Bildung der Rettungsgasse zu halten und dadurch den Rettungskräften eine gefahrlose und zügige Anfahrt zu ermöglichen.