Am frühen Samstagabend (3. Dezember 2022) kam es gegen 18:40 Uhr zu einem folgenschweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A67 kurz nach der Anschlussstelle Lorsch in Fahrtrichtung Süden. Bei dem Unfall erlitten zwei Personen schwere Verletzungen. Im Einsatz war unter anderem auch der Rettungshubschrauber Christoph 77 aus Mainz.

Über alle Fahrspuren geschleudert und gegen Betonmauer gekracht

Ein 70 Jahre alter Autofahrer aus Heilbronn war mit seiner Corvette C7 auf der Autobahn unterwegs. Wie die Polizei mitteilt geriet er plötzlich aus bis lang noch unbekannter Ursache auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern. In Folge dessen prallte er gegen die Mittelschutzwand aus Beton, wurde dann zurück nach rechts über alle drei Fahrspuren geschleudert und rutschte schließlich unter die dortige Schutzplanke.

Beide Insassen wurden im Fahrzeug eingeklemmt

Der 70-jährige Fahrer sowie sein 54 Jahre alter Beifahrer aus Abstatt, wurden bei dem Unfall im Fahrzeug unter der Schutzplanke eingeklemmt, konnten aber durch die Rettungskräfte aus dem Fahrzeug geborgen werden. Dazu musste die Schutzplanke durchtrennt und das Fahrzeug aufgeschnitten werden. Beide Insassen wurden schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Bei dem Unfall waren laut Zeugenaussage keine weiteren Fahrzeuge beteiligt. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Darmstadt ein Gutachter zur Unfallstelle hinzugezogen.

Die Autobahn musste für aufgrund des Unfalls für rund eine Stunde voll gesperrt werden. Anschließend konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Die Bergungsarbeiten dauerten bis etwa 22 Uhr. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtsachschaden von rund 100.000 Euro.

Im Einsatz waren:

  • ein Rettungshubschrauber
  • die Feuerwehr Lorsch
  • mehrere Rettungswagen
  • mehrere Notarztwagen
  • mehrere Streifenwagen der Autobahnpolizei Südhessen
  • Ein Sachverständiger