Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms informiert, dass die als Parkplatz genutzte Fläche an der Ecke Stromberger Straße / Koblenzer Straße auf Höhe der Kreuzung „Darmverschlingung“ ab Mittwochmorgen (1. Februar 2023) bis auf weiteres für die Öffentlichkeit gesperrt wird.

Das Abstellen von Fahrzeugen ist auf der betroffenen Fläche ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich

Der LBM Worms bittet die Bürgerinnen und Bürger, die dort Fahrzeuge abgestellt haben, diese bis spätestens Dienstag, 31. Januar 2023, 12 Uhr mittags, zu entfernen. Abgestellte Fahrzeuge werden ab diesem Zeitpunkt kostenpflichtig abgeschleppt.

Grund für die Sperrung der Parkfläche sind anstehende Rodungsarbeiten sowie in den kommenden Monaten Arbeiten zur Vorbereitung des bautechnisch umfangreichen und anspruchsvollen Umbaus des Knotenpunktes B9 (Koblenzer Straße) / B48 (Drususstraße) / L214 (Stromberger Straße) in Bingerbrück.

Die Rodungsarbeiten sind in der Zeit von Mitte bis Ende Februar dieses Jahres vorgesehen. Anschließend werden Untersuchungen des Baugrundes durchgeführt.

Ausbau des Knotenpunktes B9 (Koblenzer Straße) / B48 (Drususstraße) / L214 (Stromberger Straße) in Bingerbrück

Für den Umbau des Knotenpunktes in Bingerbrück liegt seit dem 28. Juni 2019 Baurecht vor. Der Knotenpunkt hat für die Verkehrsteilnehmer Defizite bezüglich der Begreifbarkeit und Übersichtlichkeit. Insofern erklärt sich die seit Jahren bestehende Unfallhäufung. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ist die Umgestaltung der Koblenzer Straße und der Stromberger Straße in einen Kreisverkehr mit einem Durchmesser von rund 38 Meter vorgesehen.

In einem ersten Bauabschnitt wurde bereits in 2022 die bestehende Treppenanlage an der Straße „Im Schwalg“ zurückversetzt und die Zufahrt zu den bestehenden Parkplätzen des Firmengeländes baulich angepasst. Die Straßenbauarbeiten für den umfangreichen Ausbau des Knotenpunktes sollen ab der zweiten Jahreshälfte 2023 beginnen.

Der LBM Worms wird über den genauen Zeitpunkt des Baubeginns, den geplanten Bauablauf in verschiedenen Bauabschnitten und die voraussichtliche Bauzeit von zwei Jahre gesondert und frühzeitig informieren. Derzeit finden Abstimmungen mit der Stadt, den Versorgungsträgern und den durch die Baumaßnahme betroffenen Stellen zur Bauvorbereitung und Vorbereitung der öffentlichen Ausschreibung der Bauleistungen statt. Die geschätzten Kosten für das Bauvorhaben liegen bei mindestens 1,5 Millionen Euro.